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Reiseräder

Wir sind Ihr Spezialist für Reiseräder
„Man reist ja nicht, um anzukommen, sondern um zu reisen."

Was Johann Wolfgang von Goethe schon wusste, (er)leben Jahr für Jahr immer mehr Reiseradler, ob nur für ein verlängertes Wochenende um den Bodensee, einen Urlaub entlang einem der vielen Flussradwege, oder für ausgedehnte Erkundungstouren in ferne Länder. Reisen mit dem Rad bedeutet für Viele eine optimale Reisegeschwindigkeit, um Land und Leuten intensiv zu begegnen und doch voranzukommen. Genuss, Abwechslung, Naturerlebnis!

Aber was genau ist eigentlich ein Reiserad? Oder besser gefragt: Welches Rad eignet sich am besten für welche Reisen?

Ob Laufräder mit 26" oder 28“, ob einen Rahmen aus Stahl, Aluminium, Carbon oder Titan, ob Ketten- oder Nabenschaltung, ob mit oder ohne Federgaben oder gar vollgefedert - dazu lässt sich pauschal keine allgemeingültige Empfehlung aussprechen: Welches Rad das ideale Reiserad ist hängt ganz vom Nutzer und den persönlichen Anforderungen ab bzw. von den Touren, die mit dem Rad unternommen werden sollen. Bei der Wahl der richtigen Rahmengeometrie ist z.B. die Frage zu berücksichtigen, welche Sitzposition für Sie auch nach ein paar Stunden im Sattel noch bequem ist. Geht es um die Wahl der Komponenten wie Schaltung oder Bremse ist neben der Topografie der Strecke auch entscheidend was sie bei Pannen selbst reparieren können oder wollen.

Das heisst, es gibt nicht das (eine) Reiserad, sondern viele reisetaugliche Räder. Im Nachfolgenden gehen wir zunächst auf einige grundsätzlich zu beachtende Dinge ein, den Fahrradrahmen betreffend. Anschließend stellen wir Ihnen die wichtigsten Touren- oder Reiseradtypen vor und erläutern wesentliche Unterschiede hinsichtlich Rahmengeometrie, Sitzposition, Federung, Rahmenmaterial, Antrieb, etc. Abschließend finden Sie kurze Abschnitte über unsere Hersteller und deren Schwerpunkte. So möchten wir Sie bei der Wahl des für Sie perfekten Reisebegleiters unterstützen.
Der Rahmen

 
Der Rahmen ist das Herzstück des Rades. Er bestimmt entscheidend die späteren Eigenschaften und Möglichkeiten des Fahrrads. Nur wenn er optimal passt und das leisten kann, was Sie von ihm erwarten, haben sie das richtige Rad.

Zunächst sollte er stabil genug für Ihren Einsatzzweck sein. Wenn Sie mit viel Gepäck fahren, ist es von Vorteil, wenn der Rahmen etwas länger und auf etwas mehr Geradeauslauf ausgelegt ist. Auch das zulässige Gesamtgewicht ist zu beachten, vor allem dann, wenn z.B. viel Trinkwasser zugeladen werden muss.

Auch das Thema Federung ist eng mit dem Fahrradrahmen verbunden. Bei manchen Rahmen kann eine Federgabel nachgerüstet werden, oder umgekehrt die Federgabel durch eine starre Gabel ersetzt werden. Eine Hinterbaufederung hingegen ist eine Grundsatzentscheidung, die hinterher nicht mehr geändert werden kann. Für eine gefederte Sattelstütze muss genug Abstand vom Rahmen zum Sattel eingeplant werden. Generell bieten Federelemente Komfort auf raueren Strecken, sie sind jedoch auch ein zusätzliches Verschleißteil und machen das Rad insgesamt etwas schwerer.

Die Wahl des Rahmenmaterials ist vor allem technisch zu begründen, hat aber auch viel mit Vorliebe und Ästhetik zu tun: die einen bevorzugen den schlanken Stahlrahmen, wahlweise gemufft oder geschweißt, die anderen bevorzugen einen Alurahmen mit voluminösen Rohren und kräftigen Schweißnähten. Wir selbst sind sehr von Stahlrahmen begeistert (ohne das dogmatisch zu sehen). Dazu mehr unter der Rubrik "Stahlrahmen“. Wesentlich für uns ist hierbei, dass wir Ihnen (insbesondere mit der Marke Patria und bis zu einem gewissen Maß auch mit tout terrain) aus Stahl auch Maßrahmen anbieten können und damit auf ergonomische Bedürfnisse z.B. von „Sitzriesen“ oder „Langbeinen“ eingehen können oder auch Kleinigkeiten optimieren, wie den Flaschenhalter an der für Sie richtigen Stelle.
Die Radtypen

Der Sporttourer

ist ein Rennrad (mit entsprechender Sitzposition) mit etwas mehr Platz in Rahmen und Gabel für Reifen bis max. 28 mm (immer 28“) und schmale Schutzbleche. Um Gepäck aufnehmen zu können ist der Rahmen etwa 25 mm länger. Der Sporttourer wird immer mit Kettenschaltung mit "großen Gängen" und Rennlenker aufgebaut. Die Rahmenbelastbarkeit (= Gesamtgewicht von Fahrrad, Fahrer und Gepäck) liegt bei maximal 120 kg. Wie der Name schon sagt, ist der Sporttourer ein Rad für große Distanzen in schneller Fahrt mit sehr leichtem Gepäck und vorzugsweise auf guten Straßen.

Der Randonneur
ist länger und stabiler als der Sporttourer und kann deutlich breitere Reifen aufnehmen. Die Gabel ist darauf ausgelegt mit sogenannten Lowridern (Vorderradgepäckträgern) gefahren zu werden, so dass man ggf. mehr Gepäck mitnehmen kann oder das Gewicht auf Vorder- und Hinterrad verteilen. Der Rennlenker ist sein Markenzeichen. Er bietet auf langen Fahrtstrecken abwechselnde Griffpositionen. Die Sitzposition ist sportlich aber gemäßigter als beim Sporttourer. Meist mit Kettenschaltung angetrieben gibt es den Randonneur auch mit Nabenschaltung. In der Regel ist der Randonneur ein 28-Zoll-Rad, es gibt aber auch 26-Zoll-Modelle. Während man beim Sporttourer zugunsten von Gewicht auf eine Lichtanlage mit Nabendynamo verzichtet, ist diese beim Randonneur eher üblich. Die Rahmenbelastbarkeit liegt bei bis zu 140 kg. Damit ist der Randonneur auch für längere Reisen mit mehr Gepäck geeignet. Durch seine Geometrie und die Auslegung des Antriebs ist so ein Langstreckler vor allem für gut trainierte, kraftvolle Fahrer interessant, insbesondere wenn es auch in die Berge gehen.

Das Trekkingrad

ist das klassische 28-Zoll-Damen- oder Herrenrad, wie man es aus dem Straßenalltag kennt. Es zeichnet sich durch gute Allround-Qualitäten aus und wird entsprechend vielseitig aufgebaut: Trekkingräder gibt es in allen Preisklassen, aus Aluminium oder Stahl und selbst aus Carbon oder Titan, mit Sitzpositionen von sehr komfortabel bis sportlich, wahlweise mit oder ohne Federgabel und ggf. mit gefederter Sattelstütze, um den Rücken zu entlasten. Es sind je nach Geschmack und Einsatzzweck alle Schaltungen möglich, auch wenn die Kettenschaltung nach wie vor am häufigsten gewählt wird, weil sie ein großes Unter- und Übersetzungsspektrum bietet. Immer häufiger wird das Trekkingrad mittels E-Antrieb zum Pedelec, was den Steigungen den Schrecken nimmt und auch weniger sportlichen Fahrern längere Touren ermöglicht. Ebenso sind mehrere Bremssysteme üblich: leichte, günstige V-Brakes, besonders wartungsarme hydraulische Felgenbremsen sowie etwas seltener auch leistungsstärkere Scheibenbremsen. Hier muss man wie bei der Schaltung auch bei der Wahl genauer auf die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse eingehen. 28-Zoll-Laufräder sind bei Trekkingrädern die Regel, wobei schmale Reifen (ab 32 mm) für ein schnelleres Vorankommen auf geteerten Radwegen sorgen, während breitere Reifen (zu 60 mm sind möglich) sich besonders für Schotter- und Waldwege eignen und zusätzlichen Komfort bieten. Üblicherweise kommt das Trekkingrad nur mit Gepäckträger hinten daher. Wenn Gepäcktaschen auch vorne angebracht werden sollen, lassen sich Lowrider meist nachrüsten. Bei Starrgabel ist das i.d.R einfacher als bei Federgabeln. Wie im Alltag ist auch auf Tour eine Lichtanlage mit Nabendynamo praktisch und zuverlässig und gehört insofern bei den meisten Trekkingrädern zur Standardausrüstung.
Das Trekkingrad kann ebenso gut für den Sonntagsausflug ins Grüne wie für leichte bis mittlere Mehrtagestouren mit nicht allzu viel Gepäck verwendet werden. Einfachere, günstige Räder sowie besonders leichte Räder (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von meist nur 120 kg) kommen bei schwerem Gepäck schnell an ihre Grenzen. Hochwertige Stahl- und Alurahmen sind bis 160 kg belastbar und eignen sich für Viel- bzw. Weitfahrer.

Das Reiserad (so wie wir es uns eigentlich vorstellen)
ist der zuverlässige, robuste Schwerlastesel unter den Fahrrädern. Es zeichnet sich durch eine dynamische aber auch nach mehreren Stunden im Sattel noch komfortable Sitzhaltung aus und eine tendenziell breitere Bereifung (bis zu 60 mm) in 26 Zoll: Ein 26"-Laufrad ist, bei gleichem Gewicht, viel stabiler als ein 28"-Laufrad, wie wir es von den klassischen Trekkingrädern kennen, und bietet, mit einem breiten Reifen, einen deutlich besseren Pannenschutz und Komfort. So laufen die Räder gut auch über schlechte Straßen und Wege. Außerdem sind in vielen Ländern Ersatzreifen und -schläuche in 26“ leichter zu bekommen als in 28“.
Ein Reiserad muss auch bei Beladung ein ruhiges Fahrverhalten bieten. Eine besonders stabiler Rahmen und eine spezielle Geometrie mit langem Radstand sorgen für einen ruhigen Geradeauslauf. Ebenso ist die Belastbarkeit des Rahmens und damit die Güte des Materials ein entscheidendes Kriterium: 140 kg sollte ein Reiserad mindestens verstragen, 160 kg zulässiges Gesamtgewicht sind vor allem bei größeren Fahrern und besonders langen Touren mit großem Gepäck besser. Hochwertiger CrMo-Stahl ist hier die erste Wahl da er hohe Sicherheitsreserven bietet und sich zur Not auch in einer Dorfschmiede am Ende der Welt reparieren lässt. Aber auch aus Aluminium lassen sich hervorragende Reiseräder bauen, besonders wenn kein Leichtbau zu Lasten der Dauerbelastbarkeit betrieben wurde.
Direkt verbunden mit Fahrverhalten und Zuladung ist die Frage der Gepäckunterbringung. Standard sind ein stabiler Gepäckträger am Hinter- sowie Lowrider am Vorderrad: Das Reisegepäck kann so nicht nur in zwei sondern auch in vier Packtaschen transportiert werden. Dabei ist ein tiefer Schwerpunkt für die Fahrdynamik von Vorteil.
Das Reiserad ist manchmal viele tausend Kilometer auf einer Reise unterwegs, auf allen möglichen Untergründen, und bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen. Maximale Dauerhaltbarkeit und minimaler Wartungsaufwand sind nicht nur beim Rahmen, sondern auch bei allen Komponenten sehr wichtig. Das spricht z.B. für eine Rohloffschaltung. Die 14-Gang-Nabenschaltung ist genauso berggängig wie eine 27- oder 30-Gang Kettenschaltung, so dass auch steile Anstiege mit Gepäck zu bewältigen sind, ist jedoch nutzerfreundlicher, verschleißt deutlich weniger und die Kette läuft viele Kilometer mehr. Und wer das Besondere liebt kann mit dem neuen Pinion-Getriebe sogar mit 18 Gängen die Welt erkunden.
Auch bei der Wahl der Bremsen spielen neben der Leistung vor allem Zuverlässigkeit, Ersatzteilversorgung und Wartungsarmut eine entscheidende Rolle. Ein voll beladenes Rad braucht überdurchschnittlich kräftige Bremsen, um auch bei langen und steilen Abfahrten volle Kontrolle und Bremsleistung zu gewährleisten. Bewährt sind die besonders wartungsarmen hydraulische Felgenbremsen sowie besonders leistungsstarke Scheibenbremsen, die allerdings in der Handhabung mehr technisches Wissen und Geschick erfordern.
Auf Radreise gilt wie so oft im Leben: weniger ist manchmal mehr, deshalb ist es sinnvoll, auf das was man nicht unbedingt braucht zu verzichten. Wenn Sie eine Federung brauchen, weil z.B. Handgelenke oder Rücken Probleme bereiten, ist sie gut und wichtig; wenn nicht, können Sie sie weglassen.
Auf eine leistungsstarke Lichtanlage z.B. von Son, Busch & Müller oder Supernova mit einem guten Nabendynamo sollten Sie jedoch nicht verzichten. Mit dem entsprechenden Zubehör lassen sich darüber Handy, Kamera und Navi mit Strom versorgen.
Je länger die Reise und je mehr Stunden man am Stück im Sattel sitzt, desto eine größere Rolle spielt wie Eingangs bereits erwähnt die Ergonomie des Rades. Bei der Sitzposition ist es sinnvoll nicht zu sportlich – also nicht zu vorgebeugt – zu sitzen, da die Oberkörpermuskulatur auch durch das hohe Gesamtgewicht des beladenen Rades beansprucht wird. Sattel, Lenkerform und Griffen muss man besondere Aufmerksamkeit widmen und unbedingt vor einer längeren Reise ausgiebig testen. Klickpedale sorgen für besonders gute Kraftübertragung und einen runden Tritt, so dass auch bei langen Etappen die Beine langsamer ermüden.
Unsere Marken

Mit den drei deutschen Marken Patria, tout terrain und vsf Fahrradmanufaktur bietet der FahrRadLaden am Haagtor eine breite Auswahl an hochwertigen Reisrädern für jeden Einsatzbereich und Ihre individuellen Vorstellungen:

Patria zählt zu den wenigen deutschen Fahrradmanufakturen, die ihre Rahmen noch selbst von Hand löten. Die gemufften Stahlrahmen sind zeitlos elegant und durch den Rahmenbau vor Ort kann der Kunde auf alle Komponenten Einfluss nehmen und die Ausstattung seines Rades mit Hilfe des Konfigurators individuell zusammenstellen. Durch die Möglichkeit eines Maßrahmens nach eigenen Vorgaben müssen in Sachen Ergonomie keine Kompromisse eingegangen werden. Um die beste Sitzposition zu finden, gibt es den sogenannten Velochecker mit dem wir Rahmen- und Lenkerformen simulieren können.

tout terrain ist die Marke für die Ästheten unter den Reiseradlern. Die hochwertigen Räder zeichnen sich aus durch einen eigenen urbanen Stil und einer großen Auswahl sorgfältig aufeinander abgestimmter Komponenten, die Sie im Konfigurator auswählen können. tout terrain ist außerdem unser Hersteller der Wahl, wenn es um vollgefederte Reiseräder geht.

Die vsf fahrradmanufaktur bietet mit ihren "Expeditions-Modellen" durchdachte Reiseräder „von der Stange“ und dadurch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis für Reiseradler mit weniger individuellen Sonderwünschen.
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